Trip to a foreign world: First Light
Freitag, 15. Juni 2012
First Light
Irgendwo in den endlosen weiten des Sonnensystems beziehungsweise des ganzen Weltalls, das aus millionen Systemen besteht, wenn nicht noch mehr, liegen neun bekannte Planeten. Es waren jedenfalls einmal neun. Bis der "letzte" von ihnen, Pluto, seinen Status wegen zu geringer Größe aberkannt bekam. Er war nicht mehr groß genug, um besonders zu sein. Die Bedeutung, welche ihm früher beigemessen wurde, wird jetzt eher auf andere übertragen. Welche, die es mehr wert sind. Doch..ist man wirklich mehr wert, als andere, wenn man größer ist? Bekannter, erfolgreicher, besonderer?
So wie es im All unzählige Planeten gibt und auch Pluto, selbst wenn er nur einer von neunen war nur Teil einer Masse war, so geht es auch den meisten Menschen auf dem bisher einzigen Gebilde, das als bewohnbar gilt. Derzeit jedenfalls noch.
Tag für Tag kämpft ein Großteil der Menschen darum, mit irgendetwas aus der Masse herauszustechen. Wieder individuell und nicht ersetzbar zu sein. Darum aufzufallen, um nicht übersehen und womöglich sogar vergessen zu werden.
Zu schnell wird einem der Status aufgrund irgendwelcher Ereignisse oder Tatsachen aberkannt. Und wenn auch nur von einem selbst.
Doch nur, wenn man selbst nicht mehr an sich glaubt, verliert man wirklich seinen Standpunkt. Bis dahin ist es ein langer Weg.
Oft wirkt es nur so, als ob alles sowieso egal wäre, doch innerlich hat man stets noch die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch etwas gibt, dass den Glauben wieder Stärker werden lässt.
Dieser Prozess aufwärts beginnt mit der Akzeptanz von kleinen Dingen an sich selbst, die nicht so schlecht sind, wie man denkt.
Wenn man selbst an sich glaubt, dann fällt es anderen ebenfalls leichter an sich sowie an den anderen zu glauben, ihm zu vertrauen. Selbst in der größten Dunkelheit lässt sich so ein neues Licht anzünden. Die Hoffnung kann wieder größer werden. So entstehen, wie ein großes Feuer aus einer kleinen einzelnen Flamme.

Jeder ist individuell auf seine eigene Art. Es nützt nicht viel sich an anderen zu messen (auch wenn man das ganz unbewusst und automatisch trotzdem tut), denn der andere ist vielleicht auch nicht so, wie man ihn auf den ersten Blick wahrnimmt und sieht.
Selbst wenn man in der Masse zu verschwinden scheint, ist man immer noch anders als alle anderen. Jeder ist anders. Es ist dann nur nicht mehr so leicht zu erkennen.
So wie Pluto ein Teil der bekannten Masse war, nun eher in den Hintergrund zu den entdeckten, jedoch nicht bei jedem großartig berühmten Planeten gerückt ist. Jedoch ist er immer noch existent. Immer noch auf seine Art besonders. Und immer noch bei vielen ein Begriff.

Entzündet neue Lichter. Findet die Balance zwischen Individualität und Masse.

Bis dahin,

BlackAkira


PS. Das soll alles weder nerviger Optimismus noch großes Hoffnungsgeschwafel sein. Nur eine kleine Ode an alle, die sich vielleicht in der einen oder anderen Zeile wiedererkennen. Oder auch nicht. :)

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