Trip to a foreign world
Donnerstag, 21. Juni 2012
Jane

Der Reiter entfernte sich sehr schnell, das Tier bewegte sich majestätisch im Galopp. Jane konnte nur nachsehen und ihren Gedanken nachhängen. Sie malte sich ein ebenso starkes und wundervolles Tier aus, auf dem sie reiten und die Welt bereisen würde. Reisen, das war etwas, dass ihr bis jetzt verwehrt geblieben war. Sie hatte nie mehr gesehen, als die Umgebung ihres Dorfes und die paar Nachbardörfer. Jane lauschte immer gerne den Geschichten der Offiziere, wenn diese mal wieder durch ihr Dorf kamen. Die Geschichten faszinierten sie immer so sehr und sie konnte sich meist nicht davon abhalten, sich eigenene vorzustellen. Von unbekannten Orten und Ländern, bunten Gestalten und den merkwürdigsten Sprachen. Jane schüttelte den Kopf, brachte ihre Gedanken wieder auf Kurs und lief weiter Richtung Markt. Sie hatte noch so viel zu tun und keine Zeit für Trödeleien.


William

William beobachtete voller Interesse die Kutsche, die auf den leeren Stand zuhielt. Er konnte das Brot bis zum Rand von diesem Teil des Marktes riechen. Köstlich, wie er fand, rochen die Laiber. Sein Blick schweifte zu den Bäckern und blieb an einer jungen Frau hängen. Ihre Bewegungen waren grazil, dennoch packte sie ohne zu zögern an und half den ohnehin schon vollen Tisch, noch mehr zu bepacken. Langsam ging er auf den Stand zu. " Kann ich ihnen helfen?", fragte er freundlich.

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