Donnerstag, 21. Juni 2012
blackakira, 18:35h
Ason
"Was starrst du so? Denk erst gar nicht daran, sie ist zu jung für dich!", murrte die Wirtin und Ason richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf sie.
"Wenn du ein reicher Prinz wärst, würde ich es mir vielleicht überlegen, ob ich dir meine Tochter überlasse. Doch ein einfacher Reisender? Am Ende haut ihr beide ab und ich sitze allein hier. Und wenn ich zu alt bin um die Wirtschaft zu unterhalten, was dann? Nein, vergiss dein Vorhaben nur schnell wieder", fuhr sie fort.
In ihren Augen blitzte es angriffslustig, doch Ason ging nicht darauf ein. Er konnte einfach nicht fassen, was diese Frau ihm da gerade gesagt hatte. Purer Egoismus schlug ihm entgegen und er bereute es, schon so früh wieder in ein Dorf gegangen zu sein. Er hätte im Wald bleiben sollen. Weit weg von Menschen dieser Art. Sie würde doch wirklich ihre Tochter verkaufen. So wie es ihm fast ergangen wäre...
Darüber jedoch wollte er jetzt nicht nachdenken. Nein.
Mit einem "Sie haben nichts dieser Art zu befürchten", wiegelte er die Situation ab und bat um den Schlüssel zu seinem Zimmer. Argwöhnisch reichte die Wirtin ihm einen der verschnörkelten Eisenschlüsselchen, die an der Wand hingen und lachte nur.
Ason ging nach draußen, um sein Gepäck vom Pferd zu laden. es war ohnehin nicht viel, denn er wollte so einfach wie möglich wirken, was ihm laut dem Urteil der kräftigen Dame anscheinend auch gut gelang.
Das Mädchen hatte das Tier bereits in den Stall hinter dem Wirtsgebäude gebracht und abgesattelt. Das Gepäck lag vor einer einfachen mit Holzbalken improvisierten Box, der Sattel und das Zaumzeug waren jedoch ordentlich an geeigneten Plätzen verstaut. Wenigstens schien es hier ordentlich zu sein.
Yvette
wusste nicht, wie sie auf das Kompliment eingehen sollte. Sie warf ihrer Mutter einen vorsichtigen Blick zu, diese war hingegen gerade in ein Gespräch mit einer Bekannten verwickelt und war mit ihren Gedanken somit vorerst woanders.
"Vielen Dank", entgegnete Yvette also verunsichert, mehr brachte sie nicht heraus. Es war nicht so, als hätte sie noch nie ein Kompliment bekommen. Ihr bester Freund Blake machte ihr sogar oft welche, doch auf eine andere Art. Bei ihm wusste sie, dass seine Worte ehrlich waren, doch auch, wie sie diese zu deuten hatte.
Bei diesem Unbekannten war das jedoch völlig anders. Faszinierend fand er ihre Augen. Doch wie sollte sie das deuten? Schön? Faszinierend groß? Faszinierend auffällig?
~Bleib ruhig, Yvy. er wollte nur nett sein, nichts weiter. Zerbrech dir nicht über so etwas Unsinniges den Kopf. In wenigen Momenten wird er deinem Leben den Rücken zuwenden und verschwinden. Er ist ein einfacher Kunde, nichts weiter~, versuchte das Mädchen sich einzureden. Sie schluckte kurz, dann nahm sie den Blickkontakt wieder auf und bedankte sich noch einmal. Um irgendwie aus der verlegenen Situation zu kommen, nutzte sie die Gelegenheit und kümmerte sich um neue Kunden, die in Scharen anströmten, Fragen zum Teig hatten oder nur etwas kaufen wollten.
"Was starrst du so? Denk erst gar nicht daran, sie ist zu jung für dich!", murrte die Wirtin und Ason richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf sie.
"Wenn du ein reicher Prinz wärst, würde ich es mir vielleicht überlegen, ob ich dir meine Tochter überlasse. Doch ein einfacher Reisender? Am Ende haut ihr beide ab und ich sitze allein hier. Und wenn ich zu alt bin um die Wirtschaft zu unterhalten, was dann? Nein, vergiss dein Vorhaben nur schnell wieder", fuhr sie fort.
In ihren Augen blitzte es angriffslustig, doch Ason ging nicht darauf ein. Er konnte einfach nicht fassen, was diese Frau ihm da gerade gesagt hatte. Purer Egoismus schlug ihm entgegen und er bereute es, schon so früh wieder in ein Dorf gegangen zu sein. Er hätte im Wald bleiben sollen. Weit weg von Menschen dieser Art. Sie würde doch wirklich ihre Tochter verkaufen. So wie es ihm fast ergangen wäre...
Darüber jedoch wollte er jetzt nicht nachdenken. Nein.
Mit einem "Sie haben nichts dieser Art zu befürchten", wiegelte er die Situation ab und bat um den Schlüssel zu seinem Zimmer. Argwöhnisch reichte die Wirtin ihm einen der verschnörkelten Eisenschlüsselchen, die an der Wand hingen und lachte nur.
Ason ging nach draußen, um sein Gepäck vom Pferd zu laden. es war ohnehin nicht viel, denn er wollte so einfach wie möglich wirken, was ihm laut dem Urteil der kräftigen Dame anscheinend auch gut gelang.
Das Mädchen hatte das Tier bereits in den Stall hinter dem Wirtsgebäude gebracht und abgesattelt. Das Gepäck lag vor einer einfachen mit Holzbalken improvisierten Box, der Sattel und das Zaumzeug waren jedoch ordentlich an geeigneten Plätzen verstaut. Wenigstens schien es hier ordentlich zu sein.
Yvette
wusste nicht, wie sie auf das Kompliment eingehen sollte. Sie warf ihrer Mutter einen vorsichtigen Blick zu, diese war hingegen gerade in ein Gespräch mit einer Bekannten verwickelt und war mit ihren Gedanken somit vorerst woanders.
"Vielen Dank", entgegnete Yvette also verunsichert, mehr brachte sie nicht heraus. Es war nicht so, als hätte sie noch nie ein Kompliment bekommen. Ihr bester Freund Blake machte ihr sogar oft welche, doch auf eine andere Art. Bei ihm wusste sie, dass seine Worte ehrlich waren, doch auch, wie sie diese zu deuten hatte.
Bei diesem Unbekannten war das jedoch völlig anders. Faszinierend fand er ihre Augen. Doch wie sollte sie das deuten? Schön? Faszinierend groß? Faszinierend auffällig?
~Bleib ruhig, Yvy. er wollte nur nett sein, nichts weiter. Zerbrech dir nicht über so etwas Unsinniges den Kopf. In wenigen Momenten wird er deinem Leben den Rücken zuwenden und verschwinden. Er ist ein einfacher Kunde, nichts weiter~, versuchte das Mädchen sich einzureden. Sie schluckte kurz, dann nahm sie den Blickkontakt wieder auf und bedankte sich noch einmal. Um irgendwie aus der verlegenen Situation zu kommen, nutzte sie die Gelegenheit und kümmerte sich um neue Kunden, die in Scharen anströmten, Fragen zum Teig hatten oder nur etwas kaufen wollten.
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