Donnerstag, 21. Juni 2012
yuki flies away, 20:41h
Jane
Als die Hausarbeit getan war,stand das Essen schon bereit. Jane setzte sich neben ihren Vater, der wie immer an seinem Platz am Kopfende des Tisches saß. Schnell hatte er sie in ein Gespräch verwickelt. Sie liebte es, wenn ihr Vater ihr etwas erzählte, sei es von einem Buch, oder den Neuigkeiten über ihr Haus und ihr Land. Gerade hatte er ihr über den Nachwuchs ihrer Schweine erzählt. Für jeden anderen mochte das ein unangenehmes oder gar vulgäres Thema sein, doch Jane liebte Tiere sehr und vor allem die kleinen Ferkel, die voller Lebenslust und Neugierde durch den Stall liefen und alles auf den Kopf stellten. Dann schnitt ihr Vater abrupt ein neues Thema an. Auch er hatte von den Gerüchten gehört, hielt sie aber für völligen Unfug. Die Meniz war schon öfter in Brighton gewesen. Warum also sollten sie plötzlich wegen etwas anderem als sonst hier sein, meinte er nur dazu. Jane dachte auch mehr wie ihr Vater. Ihre Schwestern hatten das zum Glück nicht gehört, waren sie doch so ganz anderer Meinung. Doch auch sie redeten ausnahmsweise einmal nicht über die Gerüchte, sondern waren ganz begeistert über den Ball, der schon in zwei Tagen in Brighton stattfinden sollte. Mister Kindem hatte zu dem Ball geladen und die Herren der Meniz waren ebenfalls eingeladen. Charlotte und Marianne konnten von nichts anderem mehr reden und planten schon ihre gesamte Garderobe. Jane dachte nicht an den Ball, sondern nur an ihren Bruder, der schon an diesem Abend ankommen sollte. Sie hatte ihn sehr vermisst.
William
Er hatte nicht erwartet, in dem Jungen einen solch interessanten Gesprächspartner zu finden. Der Junge besaß Humor und wusste eine kleine Gesprächspause mit Witzen zu füllen, genau wie William selbst es gerne tat. Was mit dem Pferd begonnen hatte, wurde schnell in eine ganz andere Richtung gelenkt. Der Junge fragte William zu Dingen aus, die er nicht kannt oder die ihn faszinierten und auch William stellte ihm neugierige Fragen. Das Leben eines Bäckers war harte Arbeit, wie der Junge berichtete. Das hatte William sich schon gedacht, doch nie vorstellen können. Der Junge aber erzählte so leidenschaftlich und malte seine Erzählungen so aus, dass William sich richtig vorstellen konnte, wie es war in einer Bäckerei zu stehen, den Teig zu kneten und den Duft der frisch gebackenen Köstlichkeiten zu riechen. Ab und zu, wenn er sich wieder von den Erzählungen losreißen konnte, ließ er den Blick zu der jungen Frau gleiten. Sie sah besorgt aus. William wunderte sich warum.
Als die Hausarbeit getan war,stand das Essen schon bereit. Jane setzte sich neben ihren Vater, der wie immer an seinem Platz am Kopfende des Tisches saß. Schnell hatte er sie in ein Gespräch verwickelt. Sie liebte es, wenn ihr Vater ihr etwas erzählte, sei es von einem Buch, oder den Neuigkeiten über ihr Haus und ihr Land. Gerade hatte er ihr über den Nachwuchs ihrer Schweine erzählt. Für jeden anderen mochte das ein unangenehmes oder gar vulgäres Thema sein, doch Jane liebte Tiere sehr und vor allem die kleinen Ferkel, die voller Lebenslust und Neugierde durch den Stall liefen und alles auf den Kopf stellten. Dann schnitt ihr Vater abrupt ein neues Thema an. Auch er hatte von den Gerüchten gehört, hielt sie aber für völligen Unfug. Die Meniz war schon öfter in Brighton gewesen. Warum also sollten sie plötzlich wegen etwas anderem als sonst hier sein, meinte er nur dazu. Jane dachte auch mehr wie ihr Vater. Ihre Schwestern hatten das zum Glück nicht gehört, waren sie doch so ganz anderer Meinung. Doch auch sie redeten ausnahmsweise einmal nicht über die Gerüchte, sondern waren ganz begeistert über den Ball, der schon in zwei Tagen in Brighton stattfinden sollte. Mister Kindem hatte zu dem Ball geladen und die Herren der Meniz waren ebenfalls eingeladen. Charlotte und Marianne konnten von nichts anderem mehr reden und planten schon ihre gesamte Garderobe. Jane dachte nicht an den Ball, sondern nur an ihren Bruder, der schon an diesem Abend ankommen sollte. Sie hatte ihn sehr vermisst.
William
Er hatte nicht erwartet, in dem Jungen einen solch interessanten Gesprächspartner zu finden. Der Junge besaß Humor und wusste eine kleine Gesprächspause mit Witzen zu füllen, genau wie William selbst es gerne tat. Was mit dem Pferd begonnen hatte, wurde schnell in eine ganz andere Richtung gelenkt. Der Junge fragte William zu Dingen aus, die er nicht kannt oder die ihn faszinierten und auch William stellte ihm neugierige Fragen. Das Leben eines Bäckers war harte Arbeit, wie der Junge berichtete. Das hatte William sich schon gedacht, doch nie vorstellen können. Der Junge aber erzählte so leidenschaftlich und malte seine Erzählungen so aus, dass William sich richtig vorstellen konnte, wie es war in einer Bäckerei zu stehen, den Teig zu kneten und den Duft der frisch gebackenen Köstlichkeiten zu riechen. Ab und zu, wenn er sich wieder von den Erzählungen losreißen konnte, ließ er den Blick zu der jungen Frau gleiten. Sie sah besorgt aus. William wunderte sich warum.
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