Trip to a foreign world
Donnerstag, 21. Juni 2012
Ason

betrat erneut das Wirtshaus und stieg die Treppe empor zu den Gästezimmern. Vor ihm erstreckte sich ein weiter Flur und er suchte nach der Nummer, die auf dem Schlüssel eingraviert war, Zimmer 7. Der Service hier war nicht so ausgeprägt wie in anderen Gastunterkünften. Die Wirtin bestand nicht darauf, ihm alles zu zeigen und auch nicht, ihn in sein Zimmer zu bringen. Das musste er schon selbst finden. Alle Räume mit ungraden Nummern lagen auf der linken Seite, deshalb hatte Ason keine große Mühe damit. Rasch schloss er die massive Holztür auf und war froh, sie hinter sich schließen zu können und endlich alleine zu sein. Den Rücken an die Tür gelehnt, schloss er für ein paar Minuten die Augen. Das Gepäack hatte er einfach neben sich fallen lassen. Von unten aus dem Wirtshaus drang Gelächter zu ihm herauf. Die Männer schienen wohl ihren Spaß zu haben.
Nach wenigen Minuten öffnete Ason seine Augen und sah sich in dem Raum um, der für die nächsten Tage sein Heim sein sollte. Das Bett war mit einem einfachen Stoff überzogen, die Matratze hart wie Stein. Neben dem Bett stand ein schlichtes Nachtschränkchen. Gegenüber an der Wand war eine kleine Holzkommode platziert, auf der die Waschschale und ein Krug standen. Darüber hin ein Spiegel. Ason betrachtete sich ein paar Minuten lang, zog sich dann um, schloss die Tür ab und ließ sich erschöpft in sein Bett fallen. Heute Abend würde er sehen, was sich hinter den anderen wenigen Gebäuden verborg.

Yvette

Zur Mittagszeit gestattete ihre Mutter ihr eine kleine Pause und gab ihr ein wenig von dem eingenommenen Geld, um Besorgungen für die Familie zu machen. Wenn sie etwas fand, das sie haben wollte, könnte Yvette es sich ruhig leisten, denn heute habe sie gute Arbeit verrichtet. Finn dagegen musste seine Pause bei dem Pferd verbringen und es mit neuem Wasser versorgen. Nach einiger Zeit hatte die Mutter doch bemerkt, dass ihr Sohn nicht mehr arbeitete und war leich verärgert gewesen. Sie wollte nur nicht schon wieder mit dem Mann zusammengeraten. Einmal am Tag war für heute genug.
Yvette holte frisches Fleisch beim Metzger und das Obst und Gemüse dieser Saison. Sie liebte Erdbeeren und gönnte sich ein paar von ihnen, die sie dann auf dem Weg naschte.
Als sie alles für ihre Mutter beisammen hatte, blieb sie an einem Stand mit Broschen stehen. Sie kamen von weit her und einige waren aus purem Gold oder Silber.

... comment