Trip to a foreign world: Rs Yuki and me :)
Freitag, 22. Juni 2012
William

William konnte nichts anderes tun, als ihr verwundert hinterher zu sehen. Was für eine interessante Person sie doch war. Er war nicht fähig auch nur ansatzweise ihre Reaktionen einzuschätzen. Sie war, wie ein erfrischender Wind an einem heißen Sommertag. Nachdenklich blickte er auf die Stelle, an der sie eben noch gestanden hatte. Yvette. Ein schöner Name. Er hatte ihn noch nie zuvor gehört, kannte seine Bedeutung nicht und trotzdem fand er, dass er zu ihr passte. So außergewöhnlich, wie seine Trägerin.

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Yvette

legte den Kopf ein wenig schief. Er würde wohl echt nicht aufgeben. Gehörte das immer noch zum Spiel?
Und was meinte er damit, dass er ihre Situation verstehen würde? Die reichen interessierte es meistens nicht, wo und wie ihr Essen herkam, solange es pünktlich auf dem Tisch stand.
~Dann werde ich eben mitspielen und wenn du mich auffliegen lassen willst, wirst du dein blaues wunder erleben~, sagte sie sich innerlich. Nichts konnte mehr schief gehen.
"Na gut. Diese Antworten werde ich ihnen gewähren. Mein Name ist Yvette Gray und ob ich zum morgigen Ball komme..nun Sie können sich ja überraschen lassen. Jetzt müssen sie mich aber leider entschuldigen, meine Arbeit ruft."
Sie knickste kurz, warf ihm einen letzten Blick zu und kehrte dann zu ihrer Mutter zurück.

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William

"Ich verstehe sie besser Mylady, als sie je ahnen könnten. Und langweilen tun sie mich gewiss nicht." meinte William nur. Es stimmte, er wusste wie es war, wenn alle anderen hungerten, nur man selbst nicht. Seine Familie war wohlhabend, aber nicht wohlhabend genug, um nur in den hohen Kreisen zu verkehren. Auch Ausflüge in die umliegenden Dörfer hatten ihm die Augen geöffnet, er hatte das Leid der Menschen und den Hunger mit eigenen Augen gesehen und sich immer schlecht deswegen gefühlt. Er hatte helfen wollen, es auch getan, aber allen hatte er nicht helfen können. Sie wurde unruhiger, wollte wohl aufbrechen, aber wenigstens zwei Dinge musste er noch erfahren. " Bevor Ihr geht, verratet mir noch zwei Dinge. Wie heißt Ihr? Und werdet ihr Morgen auf dem Ball erscheinen?"

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Yvette

"Ärger kann man das nicht nennen. Irgendwie verstehe ich die Leute ja, doch es wäre nett von ihnen, wenn sie uns auch verstünden. Wenn es einem selbst in Zeiten schlechter Ernte immer noch besser geht, als anderen, hat man es wirklich nicht leicht, doch man lernt, damit zu leben. Doch meine Sorgen sind wahrlich nicht die Ihren. Ich möchte sie nicht damit langweilen", antwortete Yvette. Es war auch Zeit, langsam zum Stand zurückzukehren und den zweiten Teil der Schicht zu übernehmen. In wenigen Stunden würde alles vorbei sein. Gerne hätte Yvette sich ein neues Kleid für den Ball geleistet, doch dafür war nicht mehr genug Zeit übrig. Dann würde sie eben eines der älteren Kleidungstücke nehmen. Ihr Lieblingskleid mit den schillernden Blumen vielleicht.

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William

"Nun das ihre Mutter das nicht gut fände, finde ich schade. Der Junge war nur freundlich, aber ich möchte niemanden verärgern. Auch nicht sie, sonst werden sie mir ja niemals ihr wunderschönes Lächeln schenken." Er kam wieder darauf zurück, auch wenn sie diese Worte von ihm komplett ignoriert hatte. Er wusste ja selbst nicht, warum er so entschlossen war ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es war einfach so und William hatte nicht wirklich etwas dagegen, mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Er bemerkte ihre nervösen Blicke und sah sich um, konnte aber nichts ungewöhnliches entdecken, nicht das er sich hier gut auskennen würde, oder die Leute gut kannte. " Macht ihnen hier jemand Ärger, Mylady?", fragte er sie. Auf ihren Ratschlag, ging er nicht ein. Er hatte ihre Nervosität gespürt und wollte den Grund dafür herausfinden.

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Yvette

atmete einmal tief durch.
"Mein Bruder braucht keine Belohnung für nicht getane Arbeit. Was auch immer sie ihm geben würden, meine Mutter duldet es nicht. Sie ist eine sehr gerechte Frau und Arbeit geht nur gemeinsam leicht von der Hand", erklärte sie, doch seiner Bitte ihm ein Lächeln zu schenken, wollte sie nicht nachkommen. Das war nicht etwas, das man auf Kommando tat. Ihr war einfach nicht danach. Sie verstand nicht, was ein solch edler Herr an ihr fand. Vielleicht hatte er eine Wette mit ein paar reichen Freunden laufen. Wie leicht war es wohl, die Bäckerstochter rumzukriegen? Am Ende lud er sie noch zu dem Ball in Brighton ein und ließ die ganze Sache dann auffliegen.
~Du hast eine wahrlich blühende Phantasie~, dachte Yvette innerlich. Sie wusste auch nicht, was heute mit ihr los war. Sonst war sie normalerweise die Offenheit und Freundlichkeit in Person. Vielleicht lag es auch einfach an der Umgebung. Hier waren einige Leute, die Yvette kannte und mit denen ihre Familie nicht gerade freundlich gesinnt war. Sie wollte einfach nicht naiv sein und einen Fehler machen.
"Heben sie sich Ihre schönen Worte lieber für eine Frau auf, die diese mehr würdigen kann. Ich fürchte ich habe heute nich meinen besten Tag."

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William

Bei ihren Worten musste William schmunzeln. " Nein, sonst nie. Das liegt nur an Ihnen. Ich wollte aber eigentlich etwas anderes fragen. Was für Dinge gefallen ihrem Bruder? Ich würde ihm gerne etwas kleines schenken, immerhin hat er wegen mir Ärger bekommen." Sie sah ihn sehr misstrauisch an. Aus einem ihm unbekannten Grund wollte er nicht, dass sie ihn so ansah. Er wollte viel lieber das leichte Lächeln sehen, dass sie einigen Kunden geschenkt hatte. "Nun lächeln Sie doch einmal. Sie haben so ein schönes Lächeln.", meinte er deshalb ehrlich, aber auch um sie ein wenig aus der Reserve zu locken.

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Yvette

Er war wieder da. Verfolgte er sie etwa? Vor dem heutigen Tag hatte sie ihn jedenfalls noch nie gesehen.
"Werfen sie bei jeder Frau mit so vielen Komplimenten um sich?", entgegnete sie.
"Irgendwann könnte das nämlich nicht mehr funktionieren und seine Wirkung verlieren", frügte sie hinzu. Sie war misstrauisch Fremden gegenüber. Anfangs machten sie Komplimente und dann entführten sie einen oder was auch immer. Yvette war es sowieso gewohnt, vorsichtig mit Fremden umzugehen, denn aufgrund des Berufes waren sie einerseits zwar hoch angesehen, doch es gab genausoviele Neider, die nicht immer genug Essen zur Verfügung hatten und sich das Brot oft nicht leisten konnten. Nicht immer verstanden die Leute, dass billigeres Bot irgendwann den Ruin der Familie bedeuten würde. Zutaten und Grundsteuern waren immerhin auch nicht gerade billig.

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Jane

Jane konnte es kaum noch erwarten. Sie saß, in dem großen wild wucherndem Garten, unter einer alten Trauerweide und wartete darauf, dass es endlich dämmerte. Dann könnte sie endlich nach Brighton gehen und ihren Bruder begrüßen. Ein Treffen, das sie seit einem halben Jahr herbei sehnte. Sie hatte sich ein Buch mit hinaus genommen, um sich so die Zeit zu vertreiben, konnte sich aber nicht lange genug darauf konzentrieren. Nach kurzer Zeit gab sie auf, schlug es zu und hing ihren Gedanken nach.


William

Der Junge hatte letzten Endes Ärger bekommen, weil er seine Arbeit vernachlässigt hatte. William war es unangenehm und er wollte es wieder gut machen, immerhin war es seine Schuld gewesen. Als die junge Frau eine Pause einlegte, folgte er ihr. Sie blieb bei einem Stand stehen, auf dem Schmuck ausgelegt war. Von solchen Dingen verstand William nichts, aber dem Glanz in ihren Augen nach, gefielen sie ihr sehr. Er stellte sich neben sie, eigentlich wollte er sie fragen, was ihrem Bruder gefallen könnte, was er so an Dingen mochte. Er wollte ihm etwas kleines als Wiedergutmachung für den Ärger schenken. " Sie scheinen ihnen zu gefallen, nicht wahr? Eine silberne würde sicher sehr gut zu ihren wunderschönen Augen passen."

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Ason

betrat erneut das Wirtshaus und stieg die Treppe empor zu den Gästezimmern. Vor ihm erstreckte sich ein weiter Flur und er suchte nach der Nummer, die auf dem Schlüssel eingraviert war, Zimmer 7. Der Service hier war nicht so ausgeprägt wie in anderen Gastunterkünften. Die Wirtin bestand nicht darauf, ihm alles zu zeigen und auch nicht, ihn in sein Zimmer zu bringen. Das musste er schon selbst finden. Alle Räume mit ungraden Nummern lagen auf der linken Seite, deshalb hatte Ason keine große Mühe damit. Rasch schloss er die massive Holztür auf und war froh, sie hinter sich schließen zu können und endlich alleine zu sein. Den Rücken an die Tür gelehnt, schloss er für ein paar Minuten die Augen. Das Gepäack hatte er einfach neben sich fallen lassen. Von unten aus dem Wirtshaus drang Gelächter zu ihm herauf. Die Männer schienen wohl ihren Spaß zu haben.
Nach wenigen Minuten öffnete Ason seine Augen und sah sich in dem Raum um, der für die nächsten Tage sein Heim sein sollte. Das Bett war mit einem einfachen Stoff überzogen, die Matratze hart wie Stein. Neben dem Bett stand ein schlichtes Nachtschränkchen. Gegenüber an der Wand war eine kleine Holzkommode platziert, auf der die Waschschale und ein Krug standen. Darüber hin ein Spiegel. Ason betrachtete sich ein paar Minuten lang, zog sich dann um, schloss die Tür ab und ließ sich erschöpft in sein Bett fallen. Heute Abend würde er sehen, was sich hinter den anderen wenigen Gebäuden verborg.

Yvette

Zur Mittagszeit gestattete ihre Mutter ihr eine kleine Pause und gab ihr ein wenig von dem eingenommenen Geld, um Besorgungen für die Familie zu machen. Wenn sie etwas fand, das sie haben wollte, könnte Yvette es sich ruhig leisten, denn heute habe sie gute Arbeit verrichtet. Finn dagegen musste seine Pause bei dem Pferd verbringen und es mit neuem Wasser versorgen. Nach einiger Zeit hatte die Mutter doch bemerkt, dass ihr Sohn nicht mehr arbeitete und war leich verärgert gewesen. Sie wollte nur nicht schon wieder mit dem Mann zusammengeraten. Einmal am Tag war für heute genug.
Yvette holte frisches Fleisch beim Metzger und das Obst und Gemüse dieser Saison. Sie liebte Erdbeeren und gönnte sich ein paar von ihnen, die sie dann auf dem Weg naschte.
Als sie alles für ihre Mutter beisammen hatte, blieb sie an einem Stand mit Broschen stehen. Sie kamen von weit her und einige waren aus purem Gold oder Silber.

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