Donnerstag, 21. Juni 2012
yuki flies away, 20:41h
Jane
Als die Hausarbeit getan war,stand das Essen schon bereit. Jane setzte sich neben ihren Vater, der wie immer an seinem Platz am Kopfende des Tisches saß. Schnell hatte er sie in ein Gespräch verwickelt. Sie liebte es, wenn ihr Vater ihr etwas erzählte, sei es von einem Buch, oder den Neuigkeiten über ihr Haus und ihr Land. Gerade hatte er ihr über den Nachwuchs ihrer Schweine erzählt. Für jeden anderen mochte das ein unangenehmes oder gar vulgäres Thema sein, doch Jane liebte Tiere sehr und vor allem die kleinen Ferkel, die voller Lebenslust und Neugierde durch den Stall liefen und alles auf den Kopf stellten. Dann schnitt ihr Vater abrupt ein neues Thema an. Auch er hatte von den Gerüchten gehört, hielt sie aber für völligen Unfug. Die Meniz war schon öfter in Brighton gewesen. Warum also sollten sie plötzlich wegen etwas anderem als sonst hier sein, meinte er nur dazu. Jane dachte auch mehr wie ihr Vater. Ihre Schwestern hatten das zum Glück nicht gehört, waren sie doch so ganz anderer Meinung. Doch auch sie redeten ausnahmsweise einmal nicht über die Gerüchte, sondern waren ganz begeistert über den Ball, der schon in zwei Tagen in Brighton stattfinden sollte. Mister Kindem hatte zu dem Ball geladen und die Herren der Meniz waren ebenfalls eingeladen. Charlotte und Marianne konnten von nichts anderem mehr reden und planten schon ihre gesamte Garderobe. Jane dachte nicht an den Ball, sondern nur an ihren Bruder, der schon an diesem Abend ankommen sollte. Sie hatte ihn sehr vermisst.
William
Er hatte nicht erwartet, in dem Jungen einen solch interessanten Gesprächspartner zu finden. Der Junge besaß Humor und wusste eine kleine Gesprächspause mit Witzen zu füllen, genau wie William selbst es gerne tat. Was mit dem Pferd begonnen hatte, wurde schnell in eine ganz andere Richtung gelenkt. Der Junge fragte William zu Dingen aus, die er nicht kannt oder die ihn faszinierten und auch William stellte ihm neugierige Fragen. Das Leben eines Bäckers war harte Arbeit, wie der Junge berichtete. Das hatte William sich schon gedacht, doch nie vorstellen können. Der Junge aber erzählte so leidenschaftlich und malte seine Erzählungen so aus, dass William sich richtig vorstellen konnte, wie es war in einer Bäckerei zu stehen, den Teig zu kneten und den Duft der frisch gebackenen Köstlichkeiten zu riechen. Ab und zu, wenn er sich wieder von den Erzählungen losreißen konnte, ließ er den Blick zu der jungen Frau gleiten. Sie sah besorgt aus. William wunderte sich warum.
Als die Hausarbeit getan war,stand das Essen schon bereit. Jane setzte sich neben ihren Vater, der wie immer an seinem Platz am Kopfende des Tisches saß. Schnell hatte er sie in ein Gespräch verwickelt. Sie liebte es, wenn ihr Vater ihr etwas erzählte, sei es von einem Buch, oder den Neuigkeiten über ihr Haus und ihr Land. Gerade hatte er ihr über den Nachwuchs ihrer Schweine erzählt. Für jeden anderen mochte das ein unangenehmes oder gar vulgäres Thema sein, doch Jane liebte Tiere sehr und vor allem die kleinen Ferkel, die voller Lebenslust und Neugierde durch den Stall liefen und alles auf den Kopf stellten. Dann schnitt ihr Vater abrupt ein neues Thema an. Auch er hatte von den Gerüchten gehört, hielt sie aber für völligen Unfug. Die Meniz war schon öfter in Brighton gewesen. Warum also sollten sie plötzlich wegen etwas anderem als sonst hier sein, meinte er nur dazu. Jane dachte auch mehr wie ihr Vater. Ihre Schwestern hatten das zum Glück nicht gehört, waren sie doch so ganz anderer Meinung. Doch auch sie redeten ausnahmsweise einmal nicht über die Gerüchte, sondern waren ganz begeistert über den Ball, der schon in zwei Tagen in Brighton stattfinden sollte. Mister Kindem hatte zu dem Ball geladen und die Herren der Meniz waren ebenfalls eingeladen. Charlotte und Marianne konnten von nichts anderem mehr reden und planten schon ihre gesamte Garderobe. Jane dachte nicht an den Ball, sondern nur an ihren Bruder, der schon an diesem Abend ankommen sollte. Sie hatte ihn sehr vermisst.
William
Er hatte nicht erwartet, in dem Jungen einen solch interessanten Gesprächspartner zu finden. Der Junge besaß Humor und wusste eine kleine Gesprächspause mit Witzen zu füllen, genau wie William selbst es gerne tat. Was mit dem Pferd begonnen hatte, wurde schnell in eine ganz andere Richtung gelenkt. Der Junge fragte William zu Dingen aus, die er nicht kannt oder die ihn faszinierten und auch William stellte ihm neugierige Fragen. Das Leben eines Bäckers war harte Arbeit, wie der Junge berichtete. Das hatte William sich schon gedacht, doch nie vorstellen können. Der Junge aber erzählte so leidenschaftlich und malte seine Erzählungen so aus, dass William sich richtig vorstellen konnte, wie es war in einer Bäckerei zu stehen, den Teig zu kneten und den Duft der frisch gebackenen Köstlichkeiten zu riechen. Ab und zu, wenn er sich wieder von den Erzählungen losreißen konnte, ließ er den Blick zu der jungen Frau gleiten. Sie sah besorgt aus. William wunderte sich warum.
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blackakira, 20:06h
Ason
trat näher an die Box heran und strich seinem Pferd mit der Hand über das weiche dunkelbraun glänzende Fell. Das Mädchen erschrak leicht und zuckte zusammen, beruhigte sich im nächsten Moment aber schon wieder.
"Erledigst du immer Arbeiten, die normalerweise für Männer bestimmt sind?", platzte es aus Ason heraus. Es lag ihm einfach auf der Zunge. Er war kein Freund von Gesprächen, doch hier musste eindeutig etwas geklärt werden, also war Kommunikation unvermeidbar.
Mit einer rauen Bürste stricht das Mädchen mit ein wenig Druck über das Fell des Tieres und dachte wohl über eine geeignete Ausrede nach. Obwohl es offensichtlich war, dass es keine gab. Dann hatte sie anscheinend Worte gefunden und stoppte kurz mit ihrer Arbeit.
"Traust du mir etwa nicht zu, dass ich sowas auch ordentlich machen kann, selbst wenn ich ein Mädchen bin?"
Unwillkürlich musste Ason bei dieser Antwort ein wenig Lächeln, jedoch so kurz, dass sie es kaum sehen und falsch verstehen konnte.
"Natürlich, doch es ist ungewöhnlich, dass ein Mädchen im Stall arbeitet."
Im nächsten Moment bereute Ason seine Worte schon wieder. Was redete er da nur? Es war auch ungewöhnlich, dass...ach egal.
"Hier ist es normal, mein Herr. Es sichert uns den Lebensunterhalt und es gibt keinen Mann im Haus, der diese Arbeit erledigen könnte. Also tue ich es und wir müssen niemanden anstellen", erklärte sie noch, dann fuhr sie mit dem Putzen fort und das Gespräch war beendet. Als Ason sein Gepäck selbst aufhob und mitnahm, protestierte die Wirtstochter jedoch nicht. Gegen Hilfe hatte sie wohl nichts einzuwenden, oder sie bemerkte es einfach nicht.
Yvette
hatte das Gefühl hunderte von Broten zu verkaufen. So hoch war die Nachfrage schon lange nicht mehr gewesen. Doch das gab ihr wenigstens die Möglichkeit, sich von dem Unbekannten abzulenken. Wie er ihre Reaktion wohl aufnahm? Als sie einen kurzen Blick auf ihn erhaschte sah sie, dass er ein Gespräch mit Finn begonnen hatte. Wenn das mal keinen Ärger geben würde. Sobald Mutter das bemerkte, würde sie den Mann bestimmt ein zweites Mal zurechtweisen. Yvette konnte es sich schon lebendig in ihren Gedanken vorstellen.
"Ich dachte sie wollten uns bei unserer Arbeit helfen. Jetzt tun sie jedoch sogar das Gegenteil und lenken meinen Sohn ab. Das ist kein Benehmen für einen vornehmen Mann."
So ähnlich könnte es wohl aussehen. Doch wo war der Ausweg? Wenn Yvette selbst etwas sagte, würde er bestimmt erst recht denken, sie wollte vor ihm fliehen, ihre Familie schützen oder sonstwas.
Hoffentlich begriff Finn früh genug, wann er einzulenken hatte. Das Mädchen bediente weiter die vielen Kunden und sie freute sich wirklich darauf, sich etwas Neues leisten zu können. Der Gewinn für heute würde prächtig sein, wenn es so weiterging.
trat näher an die Box heran und strich seinem Pferd mit der Hand über das weiche dunkelbraun glänzende Fell. Das Mädchen erschrak leicht und zuckte zusammen, beruhigte sich im nächsten Moment aber schon wieder.
"Erledigst du immer Arbeiten, die normalerweise für Männer bestimmt sind?", platzte es aus Ason heraus. Es lag ihm einfach auf der Zunge. Er war kein Freund von Gesprächen, doch hier musste eindeutig etwas geklärt werden, also war Kommunikation unvermeidbar.
Mit einer rauen Bürste stricht das Mädchen mit ein wenig Druck über das Fell des Tieres und dachte wohl über eine geeignete Ausrede nach. Obwohl es offensichtlich war, dass es keine gab. Dann hatte sie anscheinend Worte gefunden und stoppte kurz mit ihrer Arbeit.
"Traust du mir etwa nicht zu, dass ich sowas auch ordentlich machen kann, selbst wenn ich ein Mädchen bin?"
Unwillkürlich musste Ason bei dieser Antwort ein wenig Lächeln, jedoch so kurz, dass sie es kaum sehen und falsch verstehen konnte.
"Natürlich, doch es ist ungewöhnlich, dass ein Mädchen im Stall arbeitet."
Im nächsten Moment bereute Ason seine Worte schon wieder. Was redete er da nur? Es war auch ungewöhnlich, dass...ach egal.
"Hier ist es normal, mein Herr. Es sichert uns den Lebensunterhalt und es gibt keinen Mann im Haus, der diese Arbeit erledigen könnte. Also tue ich es und wir müssen niemanden anstellen", erklärte sie noch, dann fuhr sie mit dem Putzen fort und das Gespräch war beendet. Als Ason sein Gepäck selbst aufhob und mitnahm, protestierte die Wirtstochter jedoch nicht. Gegen Hilfe hatte sie wohl nichts einzuwenden, oder sie bemerkte es einfach nicht.
Yvette
hatte das Gefühl hunderte von Broten zu verkaufen. So hoch war die Nachfrage schon lange nicht mehr gewesen. Doch das gab ihr wenigstens die Möglichkeit, sich von dem Unbekannten abzulenken. Wie er ihre Reaktion wohl aufnahm? Als sie einen kurzen Blick auf ihn erhaschte sah sie, dass er ein Gespräch mit Finn begonnen hatte. Wenn das mal keinen Ärger geben würde. Sobald Mutter das bemerkte, würde sie den Mann bestimmt ein zweites Mal zurechtweisen. Yvette konnte es sich schon lebendig in ihren Gedanken vorstellen.
"Ich dachte sie wollten uns bei unserer Arbeit helfen. Jetzt tun sie jedoch sogar das Gegenteil und lenken meinen Sohn ab. Das ist kein Benehmen für einen vornehmen Mann."
So ähnlich könnte es wohl aussehen. Doch wo war der Ausweg? Wenn Yvette selbst etwas sagte, würde er bestimmt erst recht denken, sie wollte vor ihm fliehen, ihre Familie schützen oder sonstwas.
Hoffentlich begriff Finn früh genug, wann er einzulenken hatte. Das Mädchen bediente weiter die vielen Kunden und sie freute sich wirklich darauf, sich etwas Neues leisten zu können. Der Gewinn für heute würde prächtig sein, wenn es so weiterging.
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yuki flies away, 19:35h
Jane
Ihre Mutter hatte wieder mal nichts besseres zu tun, als die Frauen aus der Umgebung schlecht zu machen. Nicht das ihre Mutter ein schlechter Mensch wäre, aber sie hatte manchmal diese Art über andere Menschen zu reden, als wären sie die ärmsten und unwichtigsten Personen auf der Welt. Jane tat nicht anderes als ihr zu zuhören und an den passenden Stellen zu nicken. Mehr brauchte ihre Mutter auch gar nicht und stürtzte sich wieder in ihre Hetzreden. Jane ließ derweil ihren Blick schweifen und betrachtete liebevoll ihr zu Hause. Wie andere Menschen es wohl sahen?, dachte sie sich. Sicher würde ihnen das stark abgenutzte Klavier auffallen, auf dem ihr Bruder so gerne spielte. Jane vermisste ihn sehr, er war ihr engster Vertrauter. Sie konnte ihm immer alles anvertrauen und er ihr ebenso. Ihr Blick glitt weiter zu den vielen Büchern, die in ein Schränkchen gestopft waren, das unter dem Gewicht fast schon zusammen zu brechen drohte. Bücher, das war die Leidenschaft ihres Vaters. Er kam nur zum Essen und zu einigen Verwaltungssachen aus seinem Reich, der Bibliothek. Mit seiner ruhigen Art brachte er ein bisschen Frieden und Ruhe in Janes sonst so laute und ruhelose Familie. Das Schränkchen, an dem Janes Blick noch immer hing, hatte schon bessere Tage gesehen, aber in der Bibliothek keinen Platz mehr. Sie fand aber, dass es Leben in den Raum brachte. Überhaupt zeigten alle Möbel Spuren vom Gebrauch und die gesamte Dekoration, die Deckchen und Bilder waren selbst gemacht. Die Blumen frisch geschmückt und die Vasen sauber. Manche mochten ihr zu Hause als schäbig ansehen, doch für Jane hatte es etwas heimeliges und liebevolles. Es war nun einmal ihr zu Hause und keiner konnte es für sie schlecht machen. "Jane, Jane, hörst du mir überhaupt zu?", rief ihre Mutter erzürnt. Besänftigend hob Jane die Hände. " Ja Mutter, natührlich höre ich dir zu.", fast hätte sie geschmunzelt. Ihre Mutter reagierte immer etwas lauter, wenn man ihr nicht zu hörte. So etwas hasste sie wirklich. Ihre Mutter sah sie noch ein letztes Mal prüfend an und begann wieder mit ihrer Rede. Jane hing fast sofort wieder ihren Träumen hinterher, während sie den Tisch für das Mittagessen deckte.
William
Bei seinen Worten tauchte Verunsicherung in ihren Augen auf. Sie war es wohl nicht gewohnt, Komplimente von Männern zu bekommen. Dieser Gedanke beruhigte William ungemein, obwohl er nicht sagen konnte wieso und es ihn verwirrte. Woher das plötzliche Interesse an ihr wohl stammte. Doch viel mehr konnte er aus ihr wohl nicht herauskitzeln, als das kurze Danke. Schon hatte sie sich abgewandt und flüchtete fast schon zum nächsten Kunden, um ihn zu bedienen. William überlegte sich fast schon verzweifelt, wie er sie wohl in ein Gespräch verwickeln konnte, wengistens noch ein bisschen länger hier bei ihr sein. Er ließ seinen Blick über die ältere Frau schweifen, aber auch sie war in einem Gespräch vertieft. Da sah er den Jungen, er musste wohl der Bruder der schönen, jungen Frau sein. Die beiden ähnelten sich sehr. William wandte sich zu dem Jungen und begann ein Gespräch. Er schlug einen leichten Tonfall an und pries das Pferd, dass ihren Karren gezogen hatte. Es war wirklich ein schönes Tier, er hatte schon immer mehr die robusten Pferde, diesen überteuerten gezüchteten Tieren vorgezogen.
Ihre Mutter hatte wieder mal nichts besseres zu tun, als die Frauen aus der Umgebung schlecht zu machen. Nicht das ihre Mutter ein schlechter Mensch wäre, aber sie hatte manchmal diese Art über andere Menschen zu reden, als wären sie die ärmsten und unwichtigsten Personen auf der Welt. Jane tat nicht anderes als ihr zu zuhören und an den passenden Stellen zu nicken. Mehr brauchte ihre Mutter auch gar nicht und stürtzte sich wieder in ihre Hetzreden. Jane ließ derweil ihren Blick schweifen und betrachtete liebevoll ihr zu Hause. Wie andere Menschen es wohl sahen?, dachte sie sich. Sicher würde ihnen das stark abgenutzte Klavier auffallen, auf dem ihr Bruder so gerne spielte. Jane vermisste ihn sehr, er war ihr engster Vertrauter. Sie konnte ihm immer alles anvertrauen und er ihr ebenso. Ihr Blick glitt weiter zu den vielen Büchern, die in ein Schränkchen gestopft waren, das unter dem Gewicht fast schon zusammen zu brechen drohte. Bücher, das war die Leidenschaft ihres Vaters. Er kam nur zum Essen und zu einigen Verwaltungssachen aus seinem Reich, der Bibliothek. Mit seiner ruhigen Art brachte er ein bisschen Frieden und Ruhe in Janes sonst so laute und ruhelose Familie. Das Schränkchen, an dem Janes Blick noch immer hing, hatte schon bessere Tage gesehen, aber in der Bibliothek keinen Platz mehr. Sie fand aber, dass es Leben in den Raum brachte. Überhaupt zeigten alle Möbel Spuren vom Gebrauch und die gesamte Dekoration, die Deckchen und Bilder waren selbst gemacht. Die Blumen frisch geschmückt und die Vasen sauber. Manche mochten ihr zu Hause als schäbig ansehen, doch für Jane hatte es etwas heimeliges und liebevolles. Es war nun einmal ihr zu Hause und keiner konnte es für sie schlecht machen. "Jane, Jane, hörst du mir überhaupt zu?", rief ihre Mutter erzürnt. Besänftigend hob Jane die Hände. " Ja Mutter, natührlich höre ich dir zu.", fast hätte sie geschmunzelt. Ihre Mutter reagierte immer etwas lauter, wenn man ihr nicht zu hörte. So etwas hasste sie wirklich. Ihre Mutter sah sie noch ein letztes Mal prüfend an und begann wieder mit ihrer Rede. Jane hing fast sofort wieder ihren Träumen hinterher, während sie den Tisch für das Mittagessen deckte.
William
Bei seinen Worten tauchte Verunsicherung in ihren Augen auf. Sie war es wohl nicht gewohnt, Komplimente von Männern zu bekommen. Dieser Gedanke beruhigte William ungemein, obwohl er nicht sagen konnte wieso und es ihn verwirrte. Woher das plötzliche Interesse an ihr wohl stammte. Doch viel mehr konnte er aus ihr wohl nicht herauskitzeln, als das kurze Danke. Schon hatte sie sich abgewandt und flüchtete fast schon zum nächsten Kunden, um ihn zu bedienen. William überlegte sich fast schon verzweifelt, wie er sie wohl in ein Gespräch verwickeln konnte, wengistens noch ein bisschen länger hier bei ihr sein. Er ließ seinen Blick über die ältere Frau schweifen, aber auch sie war in einem Gespräch vertieft. Da sah er den Jungen, er musste wohl der Bruder der schönen, jungen Frau sein. Die beiden ähnelten sich sehr. William wandte sich zu dem Jungen und begann ein Gespräch. Er schlug einen leichten Tonfall an und pries das Pferd, dass ihren Karren gezogen hatte. Es war wirklich ein schönes Tier, er hatte schon immer mehr die robusten Pferde, diesen überteuerten gezüchteten Tieren vorgezogen.
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blackakira, 18:35h
Ason
"Was starrst du so? Denk erst gar nicht daran, sie ist zu jung für dich!", murrte die Wirtin und Ason richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf sie.
"Wenn du ein reicher Prinz wärst, würde ich es mir vielleicht überlegen, ob ich dir meine Tochter überlasse. Doch ein einfacher Reisender? Am Ende haut ihr beide ab und ich sitze allein hier. Und wenn ich zu alt bin um die Wirtschaft zu unterhalten, was dann? Nein, vergiss dein Vorhaben nur schnell wieder", fuhr sie fort.
In ihren Augen blitzte es angriffslustig, doch Ason ging nicht darauf ein. Er konnte einfach nicht fassen, was diese Frau ihm da gerade gesagt hatte. Purer Egoismus schlug ihm entgegen und er bereute es, schon so früh wieder in ein Dorf gegangen zu sein. Er hätte im Wald bleiben sollen. Weit weg von Menschen dieser Art. Sie würde doch wirklich ihre Tochter verkaufen. So wie es ihm fast ergangen wäre...
Darüber jedoch wollte er jetzt nicht nachdenken. Nein.
Mit einem "Sie haben nichts dieser Art zu befürchten", wiegelte er die Situation ab und bat um den Schlüssel zu seinem Zimmer. Argwöhnisch reichte die Wirtin ihm einen der verschnörkelten Eisenschlüsselchen, die an der Wand hingen und lachte nur.
Ason ging nach draußen, um sein Gepäck vom Pferd zu laden. es war ohnehin nicht viel, denn er wollte so einfach wie möglich wirken, was ihm laut dem Urteil der kräftigen Dame anscheinend auch gut gelang.
Das Mädchen hatte das Tier bereits in den Stall hinter dem Wirtsgebäude gebracht und abgesattelt. Das Gepäck lag vor einer einfachen mit Holzbalken improvisierten Box, der Sattel und das Zaumzeug waren jedoch ordentlich an geeigneten Plätzen verstaut. Wenigstens schien es hier ordentlich zu sein.
Yvette
wusste nicht, wie sie auf das Kompliment eingehen sollte. Sie warf ihrer Mutter einen vorsichtigen Blick zu, diese war hingegen gerade in ein Gespräch mit einer Bekannten verwickelt und war mit ihren Gedanken somit vorerst woanders.
"Vielen Dank", entgegnete Yvette also verunsichert, mehr brachte sie nicht heraus. Es war nicht so, als hätte sie noch nie ein Kompliment bekommen. Ihr bester Freund Blake machte ihr sogar oft welche, doch auf eine andere Art. Bei ihm wusste sie, dass seine Worte ehrlich waren, doch auch, wie sie diese zu deuten hatte.
Bei diesem Unbekannten war das jedoch völlig anders. Faszinierend fand er ihre Augen. Doch wie sollte sie das deuten? Schön? Faszinierend groß? Faszinierend auffällig?
~Bleib ruhig, Yvy. er wollte nur nett sein, nichts weiter. Zerbrech dir nicht über so etwas Unsinniges den Kopf. In wenigen Momenten wird er deinem Leben den Rücken zuwenden und verschwinden. Er ist ein einfacher Kunde, nichts weiter~, versuchte das Mädchen sich einzureden. Sie schluckte kurz, dann nahm sie den Blickkontakt wieder auf und bedankte sich noch einmal. Um irgendwie aus der verlegenen Situation zu kommen, nutzte sie die Gelegenheit und kümmerte sich um neue Kunden, die in Scharen anströmten, Fragen zum Teig hatten oder nur etwas kaufen wollten.
"Was starrst du so? Denk erst gar nicht daran, sie ist zu jung für dich!", murrte die Wirtin und Ason richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf sie.
"Wenn du ein reicher Prinz wärst, würde ich es mir vielleicht überlegen, ob ich dir meine Tochter überlasse. Doch ein einfacher Reisender? Am Ende haut ihr beide ab und ich sitze allein hier. Und wenn ich zu alt bin um die Wirtschaft zu unterhalten, was dann? Nein, vergiss dein Vorhaben nur schnell wieder", fuhr sie fort.
In ihren Augen blitzte es angriffslustig, doch Ason ging nicht darauf ein. Er konnte einfach nicht fassen, was diese Frau ihm da gerade gesagt hatte. Purer Egoismus schlug ihm entgegen und er bereute es, schon so früh wieder in ein Dorf gegangen zu sein. Er hätte im Wald bleiben sollen. Weit weg von Menschen dieser Art. Sie würde doch wirklich ihre Tochter verkaufen. So wie es ihm fast ergangen wäre...
Darüber jedoch wollte er jetzt nicht nachdenken. Nein.
Mit einem "Sie haben nichts dieser Art zu befürchten", wiegelte er die Situation ab und bat um den Schlüssel zu seinem Zimmer. Argwöhnisch reichte die Wirtin ihm einen der verschnörkelten Eisenschlüsselchen, die an der Wand hingen und lachte nur.
Ason ging nach draußen, um sein Gepäck vom Pferd zu laden. es war ohnehin nicht viel, denn er wollte so einfach wie möglich wirken, was ihm laut dem Urteil der kräftigen Dame anscheinend auch gut gelang.
Das Mädchen hatte das Tier bereits in den Stall hinter dem Wirtsgebäude gebracht und abgesattelt. Das Gepäck lag vor einer einfachen mit Holzbalken improvisierten Box, der Sattel und das Zaumzeug waren jedoch ordentlich an geeigneten Plätzen verstaut. Wenigstens schien es hier ordentlich zu sein.
Yvette
wusste nicht, wie sie auf das Kompliment eingehen sollte. Sie warf ihrer Mutter einen vorsichtigen Blick zu, diese war hingegen gerade in ein Gespräch mit einer Bekannten verwickelt und war mit ihren Gedanken somit vorerst woanders.
"Vielen Dank", entgegnete Yvette also verunsichert, mehr brachte sie nicht heraus. Es war nicht so, als hätte sie noch nie ein Kompliment bekommen. Ihr bester Freund Blake machte ihr sogar oft welche, doch auf eine andere Art. Bei ihm wusste sie, dass seine Worte ehrlich waren, doch auch, wie sie diese zu deuten hatte.
Bei diesem Unbekannten war das jedoch völlig anders. Faszinierend fand er ihre Augen. Doch wie sollte sie das deuten? Schön? Faszinierend groß? Faszinierend auffällig?
~Bleib ruhig, Yvy. er wollte nur nett sein, nichts weiter. Zerbrech dir nicht über so etwas Unsinniges den Kopf. In wenigen Momenten wird er deinem Leben den Rücken zuwenden und verschwinden. Er ist ein einfacher Kunde, nichts weiter~, versuchte das Mädchen sich einzureden. Sie schluckte kurz, dann nahm sie den Blickkontakt wieder auf und bedankte sich noch einmal. Um irgendwie aus der verlegenen Situation zu kommen, nutzte sie die Gelegenheit und kümmerte sich um neue Kunden, die in Scharen anströmten, Fragen zum Teig hatten oder nur etwas kaufen wollten.
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yuki flies away, 17:56h
Jane
Sie wurde schon im Vordergarten ihres Hauses von ihren jüngeren Schwestern aufgehalten. Laut und sehr aufgedreht bestürmten sie Jane sofort mit Fragen. Was gab es neues? Hatte sie interessante Persönlichkeiten kennengelern? Wie waren die neuen Stoffe der Händler? Vor lauter Geschnatter konnte Jane gar nicht all ihre Fragen erfassen. Nachdem sie die Erledigungen schnell zu ihrer Mutter gebracht hatte, hatte sie erst genug Luft bekommen, um die riesige Neugierde der Schwestern zu stillen. Sie erzählte ihnen alles, auch von den seltsamen Gerüchten. Ihre Schwestern begannen natührlich sofort mit den kühnsten Vermutungen. " Vielleicht suchen sie ja einen Prinzen aus einem fernen Land!", schrie Marianne begeistert. " Oder einen lang gesuchten gutaussehenden, reichen Lord aus London?", sagte Charlotte entzückt. Jane bezweifelte, dass man solche Personen in Brighton oder Umgebung finden würde. " Nun, das müsst ihr wohl herausfinden." meinte sie deshalb nur, um die Erwartungen ihrer Schwestern nicht zu zerstören. Danach machte sie sich auf, um ihrer Mutter ein wenig zur Hand zu gehen.
William
Dankend nahm er das Brot entgegen. Die ältere Frau schien von seinen Worten besänftigt. Er bemerkte den Blick der jungen Frau und sah ihr direkt in die Augen, schöne Augen, die eine Ehrlichkeit austrahlten, die gewiss nicht oft in dieser Welt existierte. Er hielt ihren Blick und er konnte ein aufrichtiges und befreites Lachen nicht unterdrücken. " Ihr habt wahrlich faszinierende Augen, Mylady." Sie hatten eine solche Wirkung auf ihn, die ihn fast schon verwirrte. Interessant, dachte er.
Sie wurde schon im Vordergarten ihres Hauses von ihren jüngeren Schwestern aufgehalten. Laut und sehr aufgedreht bestürmten sie Jane sofort mit Fragen. Was gab es neues? Hatte sie interessante Persönlichkeiten kennengelern? Wie waren die neuen Stoffe der Händler? Vor lauter Geschnatter konnte Jane gar nicht all ihre Fragen erfassen. Nachdem sie die Erledigungen schnell zu ihrer Mutter gebracht hatte, hatte sie erst genug Luft bekommen, um die riesige Neugierde der Schwestern zu stillen. Sie erzählte ihnen alles, auch von den seltsamen Gerüchten. Ihre Schwestern begannen natührlich sofort mit den kühnsten Vermutungen. " Vielleicht suchen sie ja einen Prinzen aus einem fernen Land!", schrie Marianne begeistert. " Oder einen lang gesuchten gutaussehenden, reichen Lord aus London?", sagte Charlotte entzückt. Jane bezweifelte, dass man solche Personen in Brighton oder Umgebung finden würde. " Nun, das müsst ihr wohl herausfinden." meinte sie deshalb nur, um die Erwartungen ihrer Schwestern nicht zu zerstören. Danach machte sie sich auf, um ihrer Mutter ein wenig zur Hand zu gehen.
William
Dankend nahm er das Brot entgegen. Die ältere Frau schien von seinen Worten besänftigt. Er bemerkte den Blick der jungen Frau und sah ihr direkt in die Augen, schöne Augen, die eine Ehrlichkeit austrahlten, die gewiss nicht oft in dieser Welt existierte. Er hielt ihren Blick und er konnte ein aufrichtiges und befreites Lachen nicht unterdrücken. " Ihr habt wahrlich faszinierende Augen, Mylady." Sie hatten eine solche Wirkung auf ihn, die ihn fast schon verwirrte. Interessant, dachte er.
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blackakira, 17:00h
Ason
Am Tresen stand eine etwas kräftig gebaute Frau, die gerade für irgendjemanden Bier zapfte. Sie hatte einen sehr zufriedenen Ausdruck im Gesicht und mochte ihre Arbeit offensichtlich. Als sie den Neuankömmling bemerkte, hob sie kurz ihren Blick, lächelte und konzentrierte sich dann wieder auf das Bier vor ihr. Neben ihr erkannte Ason ein bereits mit mehreren Krügen beladenen Tablett. Das würde bestimmt nicht ganz leicht werden, dieses zu tragen, doch die Frau wirkte, als wäre es das leichteste auf der Welt für sie. Der letzte Bierkrug war gefüllt. Sie stellte ihn zu den anderen und nahm das Tablett mit einer Leichtigkeit auf, die Ason in Staunen versetzte. Auf der anderen Seite des Raumes wartete bereits eine Gruppe von Männern auf ihre Getränke.
"Vielen Dank Betty! Du bist einfach die Beste!", rief einer der Männer.
"Alter Schleimer!", konterte sie grinsend und kehrte zum Tresen zurück, an dem Ason wartete.
Sie erkundigte sich danach, was er wollte und kurz danach rief sie mit ihrer starken nicht zu überhörenden Stimme durch den ganzen Raum. Wenige Sekunden später stolperte ein junges einfach gekleidetes Mädchen die Treppe in der Nähe des Tresens herunter. Es war nicht gekleidet, wie es sich eigentlich für ein Mädchen schickte. Kein Kleid, keine Schürze, nicht einmal ein Rock. Stattdessen ein Flanellhemd kombiniert mit Hosen, die ihm ein wenig zu groß und eigentlich für einen Jungen gedacht waren.
„Ja, Madam?“, fragte sie an die Wirtin gewandt. Ihre Stimme passte genau zu ihrer zierlichen Person, leise und weich, dennoch bestimmt. Nicht einmal Töchter von Bauern trugen diese Kleidungskombination und Ason fragte sich, ob es denn niemandem auffiel oder ob es keinen störte. Irgendwie war das nicht richtig und das hatte nichts mit der Kleidung zu tun, sondern eher damit, wie das Mädchen wirkte und wie es behandelt wurde.
„Draußen steht das Pferd dieses Herren! Kümmere dich darum und versorge es gut“, befahl die kräftige Frau in einem harschen Tonfall und schon sprang das Mädchen und machte sich an die Arbeit.
Ason sah ihr verwundert nach. Sie wurde behandelt, wie ein Junge.
Yvette
Zum Glück lockerte sich die Situation ein wenig auf, als er wenigstens Brot kaufen wollte. So war der Mann in den Augen ihrer Mutter wenigstens noch nützlich und noch dazu wurde sie in ihrer Meinung bestätigt, dass die Leute auch ihre Waren kaufte, wenn sie so mit ihnen umging, wie sie es eben tat.
Yvette packte zwei große Laibe in Papier und ihr Bruder kassierte das Geld. Als sie ihm die Brote reichte, traute sie sich, ihrem Gegenüber kurz in die Augen zu schauen, um ihm zu zeigen, dass sie keine Angst hatte und zu dem stand, was ihre Mutter tat. Selbst wenn es in ihr manchmal anders aussah, so wollte sie nach außen hin nicht den Eindruck erwecken, ihre Mutter sei ihr peinlich. So war es ja auch eigentlich nicht. Ehrlich zu sein war nicht schlecht. Es konnte eine Situation manchmal nur sehr erschweren.
Am Tresen stand eine etwas kräftig gebaute Frau, die gerade für irgendjemanden Bier zapfte. Sie hatte einen sehr zufriedenen Ausdruck im Gesicht und mochte ihre Arbeit offensichtlich. Als sie den Neuankömmling bemerkte, hob sie kurz ihren Blick, lächelte und konzentrierte sich dann wieder auf das Bier vor ihr. Neben ihr erkannte Ason ein bereits mit mehreren Krügen beladenen Tablett. Das würde bestimmt nicht ganz leicht werden, dieses zu tragen, doch die Frau wirkte, als wäre es das leichteste auf der Welt für sie. Der letzte Bierkrug war gefüllt. Sie stellte ihn zu den anderen und nahm das Tablett mit einer Leichtigkeit auf, die Ason in Staunen versetzte. Auf der anderen Seite des Raumes wartete bereits eine Gruppe von Männern auf ihre Getränke.
"Vielen Dank Betty! Du bist einfach die Beste!", rief einer der Männer.
"Alter Schleimer!", konterte sie grinsend und kehrte zum Tresen zurück, an dem Ason wartete.
Sie erkundigte sich danach, was er wollte und kurz danach rief sie mit ihrer starken nicht zu überhörenden Stimme durch den ganzen Raum. Wenige Sekunden später stolperte ein junges einfach gekleidetes Mädchen die Treppe in der Nähe des Tresens herunter. Es war nicht gekleidet, wie es sich eigentlich für ein Mädchen schickte. Kein Kleid, keine Schürze, nicht einmal ein Rock. Stattdessen ein Flanellhemd kombiniert mit Hosen, die ihm ein wenig zu groß und eigentlich für einen Jungen gedacht waren.
„Ja, Madam?“, fragte sie an die Wirtin gewandt. Ihre Stimme passte genau zu ihrer zierlichen Person, leise und weich, dennoch bestimmt. Nicht einmal Töchter von Bauern trugen diese Kleidungskombination und Ason fragte sich, ob es denn niemandem auffiel oder ob es keinen störte. Irgendwie war das nicht richtig und das hatte nichts mit der Kleidung zu tun, sondern eher damit, wie das Mädchen wirkte und wie es behandelt wurde.
„Draußen steht das Pferd dieses Herren! Kümmere dich darum und versorge es gut“, befahl die kräftige Frau in einem harschen Tonfall und schon sprang das Mädchen und machte sich an die Arbeit.
Ason sah ihr verwundert nach. Sie wurde behandelt, wie ein Junge.
Yvette
Zum Glück lockerte sich die Situation ein wenig auf, als er wenigstens Brot kaufen wollte. So war der Mann in den Augen ihrer Mutter wenigstens noch nützlich und noch dazu wurde sie in ihrer Meinung bestätigt, dass die Leute auch ihre Waren kaufte, wenn sie so mit ihnen umging, wie sie es eben tat.
Yvette packte zwei große Laibe in Papier und ihr Bruder kassierte das Geld. Als sie ihm die Brote reichte, traute sie sich, ihrem Gegenüber kurz in die Augen zu schauen, um ihm zu zeigen, dass sie keine Angst hatte und zu dem stand, was ihre Mutter tat. Selbst wenn es in ihr manchmal anders aussah, so wollte sie nach außen hin nicht den Eindruck erwecken, ihre Mutter sei ihr peinlich. So war es ja auch eigentlich nicht. Ehrlich zu sein war nicht schlecht. Es konnte eine Situation manchmal nur sehr erschweren.
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yuki flies away, 15:34h
Jane
Am Markt angekommen, erledigte sie sogleich ihre Aufgaben und schlenderte danach noch etwas durch die Verkaufsreihen. Hier und da schnappte Jane Gerüchte auf. Das verblüffenste war nicht unbedingt die Nachricht, dass die Meniz hier stationiert werden würde, sondern das ihr Grund für diese Pause. Sie suchten jemanden, eine hochrangige Person. Wer das wohl sein könnte?, dachte sich Jane. Aufgeregt machte sie sich auf den Heimweg, um ihren neugierigen Schwestern sogleich von den Neuigkeiten zu erzählen. Sie würden sicher begeistert sein. Ihre Schwestern liebten und lebten für den neuesten Klatsch und Tratsch. Sicher würden sie alles darüber in Erfahrung bringen, sie konnte so schnell nichts von solchen Aufklärungen abbringen.
William
William beeindruckte die Art der älteren Frau. Sie hatte ihn freundlich, aber bestimmt abgewiesen. Sie hatte einen starken Charakter, das hatte er gleich bemerkt. Sie war so anders, wie all die anderen, die nur seinen Namen sahen und sich stets bemühten, sich bei ihm einzuschmeicheln. Ein aufrichtiges Lächeln erhellte sein Gesicht. " Nun ich würde es nie wagen an ihrer Kraft zu zweifeln, Mam. Wenn ich schon nicht helfen kann, dann hätte ich gerne zwei Laib helles Brot." Sein Blick glitt wieder zu der jungen Frau, der die Reaktion ihrer Mutter scheinbar etwas unangenehm war. Sie war schön, sogar sehr. Er schenkte ihr ein weiteres Lächeln.
Am Markt angekommen, erledigte sie sogleich ihre Aufgaben und schlenderte danach noch etwas durch die Verkaufsreihen. Hier und da schnappte Jane Gerüchte auf. Das verblüffenste war nicht unbedingt die Nachricht, dass die Meniz hier stationiert werden würde, sondern das ihr Grund für diese Pause. Sie suchten jemanden, eine hochrangige Person. Wer das wohl sein könnte?, dachte sich Jane. Aufgeregt machte sie sich auf den Heimweg, um ihren neugierigen Schwestern sogleich von den Neuigkeiten zu erzählen. Sie würden sicher begeistert sein. Ihre Schwestern liebten und lebten für den neuesten Klatsch und Tratsch. Sicher würden sie alles darüber in Erfahrung bringen, sie konnte so schnell nichts von solchen Aufklärungen abbringen.
William
William beeindruckte die Art der älteren Frau. Sie hatte ihn freundlich, aber bestimmt abgewiesen. Sie hatte einen starken Charakter, das hatte er gleich bemerkt. Sie war so anders, wie all die anderen, die nur seinen Namen sahen und sich stets bemühten, sich bei ihm einzuschmeicheln. Ein aufrichtiges Lächeln erhellte sein Gesicht. " Nun ich würde es nie wagen an ihrer Kraft zu zweifeln, Mam. Wenn ich schon nicht helfen kann, dann hätte ich gerne zwei Laib helles Brot." Sein Blick glitt wieder zu der jungen Frau, der die Reaktion ihrer Mutter scheinbar etwas unangenehm war. Sie war schön, sogar sehr. Er schenkte ihr ein weiteres Lächeln.
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Donnerstag, 21. Juni 2012
blackakira, 01:02h
Ason
Auch wenn es noch sehr früh war, es war ein langer Tag gewesen. Sowohl für sein Pferd, als auch für ihn. Schon früh hatte er sein Hab und Gut zusammengepackt und die Höhle verlassen, um wieder in die Zivilisation zurückkehren zu können, denn sein Vorrat an Nahrung war langsam aufgebraucht und auch sein Pferd hatte dringend wieder einmal einen guten Stall verdient, für das, was es leistete. Nachdem Ason also etwa zwei Tage ohne lange Unterbrechung durchgeritten war und selbst nachts nur kurz geruht hatte, war die erschöpfung dementsprechend groß.
Er stieg ab, band das Tier an einem Baum neben der Wirtschaft fest und betrat das Gebäude. Hatte es von außen leicht düster und spelunkenmäßig gewirkt, wurde Ason jetzt von einem hellen strahlenden Raum begrüßt. Auf jedem der Tische stand eine unangezündete Kerze und es war so gar nicht, wie in den Wirtschaften, die er in den letzten Monaten besucht hatte.
Yvette
erntete einen komischen Seitenblick von ihrer Mutter, als plötzlich dieser Mann auftauchte und ihr seine Hilfe anbot. Er war gut gekleidet, jedenfalls besser, als die meisten Menschen hier in der Nähe, also schien er ein Kaufmann oder so etwas zu sein. Yvette wollte schon dankend ablehnen, als ihr ihre Mutter zuvorkam. Sie stellte sich aufrecht hin, zupfte ihr Kleid und ihre Schürze zurecht und sah dem Mann direkt in die Augen.
"Das ist wirklich sehr gnädig von Ihnen. Jedoch schaffen wir unsere Arbeit auch ganz gut alleine."
Mit diesen Worten wandte sie sich wieder ihrer Arbeit zu und Yvette wäre am liebsten im erdboden versunken. Finn dagegen, der die ganze Zeit über nicht den winzigsten Laut von sich gegeben hatte, musste sich jetzt bemühen, ein Lachen zu unterdrücken. Solch reaktionen war er von seiner Mutter schon längst gewöhnt. Yvette jedoch, war es immer wieder ein wenig unangenhem, wenn ihre Mutter jemand anderem so unverblümt sagte, was sie gerade im Kopf hatte und es sich nicht im geringsten dafür interessierte, was ihr Gegenüber davon hielt.
Auch wenn es noch sehr früh war, es war ein langer Tag gewesen. Sowohl für sein Pferd, als auch für ihn. Schon früh hatte er sein Hab und Gut zusammengepackt und die Höhle verlassen, um wieder in die Zivilisation zurückkehren zu können, denn sein Vorrat an Nahrung war langsam aufgebraucht und auch sein Pferd hatte dringend wieder einmal einen guten Stall verdient, für das, was es leistete. Nachdem Ason also etwa zwei Tage ohne lange Unterbrechung durchgeritten war und selbst nachts nur kurz geruht hatte, war die erschöpfung dementsprechend groß.
Er stieg ab, band das Tier an einem Baum neben der Wirtschaft fest und betrat das Gebäude. Hatte es von außen leicht düster und spelunkenmäßig gewirkt, wurde Ason jetzt von einem hellen strahlenden Raum begrüßt. Auf jedem der Tische stand eine unangezündete Kerze und es war so gar nicht, wie in den Wirtschaften, die er in den letzten Monaten besucht hatte.
Yvette
erntete einen komischen Seitenblick von ihrer Mutter, als plötzlich dieser Mann auftauchte und ihr seine Hilfe anbot. Er war gut gekleidet, jedenfalls besser, als die meisten Menschen hier in der Nähe, also schien er ein Kaufmann oder so etwas zu sein. Yvette wollte schon dankend ablehnen, als ihr ihre Mutter zuvorkam. Sie stellte sich aufrecht hin, zupfte ihr Kleid und ihre Schürze zurecht und sah dem Mann direkt in die Augen.
"Das ist wirklich sehr gnädig von Ihnen. Jedoch schaffen wir unsere Arbeit auch ganz gut alleine."
Mit diesen Worten wandte sie sich wieder ihrer Arbeit zu und Yvette wäre am liebsten im erdboden versunken. Finn dagegen, der die ganze Zeit über nicht den winzigsten Laut von sich gegeben hatte, musste sich jetzt bemühen, ein Lachen zu unterdrücken. Solch reaktionen war er von seiner Mutter schon längst gewöhnt. Yvette jedoch, war es immer wieder ein wenig unangenhem, wenn ihre Mutter jemand anderem so unverblümt sagte, was sie gerade im Kopf hatte und es sich nicht im geringsten dafür interessierte, was ihr Gegenüber davon hielt.
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yuki flies away, 00:42h
Jane
Der Reiter entfernte sich sehr schnell, das Tier bewegte sich majestätisch im Galopp. Jane konnte nur nachsehen und ihren Gedanken nachhängen. Sie malte sich ein ebenso starkes und wundervolles Tier aus, auf dem sie reiten und die Welt bereisen würde. Reisen, das war etwas, dass ihr bis jetzt verwehrt geblieben war. Sie hatte nie mehr gesehen, als die Umgebung ihres Dorfes und die paar Nachbardörfer. Jane lauschte immer gerne den Geschichten der Offiziere, wenn diese mal wieder durch ihr Dorf kamen. Die Geschichten faszinierten sie immer so sehr und sie konnte sich meist nicht davon abhalten, sich eigenene vorzustellen. Von unbekannten Orten und Ländern, bunten Gestalten und den merkwürdigsten Sprachen. Jane schüttelte den Kopf, brachte ihre Gedanken wieder auf Kurs und lief weiter Richtung Markt. Sie hatte noch so viel zu tun und keine Zeit für Trödeleien.
William
William beobachtete voller Interesse die Kutsche, die auf den leeren Stand zuhielt. Er konnte das Brot bis zum Rand von diesem Teil des Marktes riechen. Köstlich, wie er fand, rochen die Laiber. Sein Blick schweifte zu den Bäckern und blieb an einer jungen Frau hängen. Ihre Bewegungen waren grazil, dennoch packte sie ohne zu zögern an und half den ohnehin schon vollen Tisch, noch mehr zu bepacken. Langsam ging er auf den Stand zu. " Kann ich ihnen helfen?", fragte er freundlich.
Der Reiter entfernte sich sehr schnell, das Tier bewegte sich majestätisch im Galopp. Jane konnte nur nachsehen und ihren Gedanken nachhängen. Sie malte sich ein ebenso starkes und wundervolles Tier aus, auf dem sie reiten und die Welt bereisen würde. Reisen, das war etwas, dass ihr bis jetzt verwehrt geblieben war. Sie hatte nie mehr gesehen, als die Umgebung ihres Dorfes und die paar Nachbardörfer. Jane lauschte immer gerne den Geschichten der Offiziere, wenn diese mal wieder durch ihr Dorf kamen. Die Geschichten faszinierten sie immer so sehr und sie konnte sich meist nicht davon abhalten, sich eigenene vorzustellen. Von unbekannten Orten und Ländern, bunten Gestalten und den merkwürdigsten Sprachen. Jane schüttelte den Kopf, brachte ihre Gedanken wieder auf Kurs und lief weiter Richtung Markt. Sie hatte noch so viel zu tun und keine Zeit für Trödeleien.
William
William beobachtete voller Interesse die Kutsche, die auf den leeren Stand zuhielt. Er konnte das Brot bis zum Rand von diesem Teil des Marktes riechen. Köstlich, wie er fand, rochen die Laiber. Sein Blick schweifte zu den Bäckern und blieb an einer jungen Frau hängen. Ihre Bewegungen waren grazil, dennoch packte sie ohne zu zögern an und half den ohnehin schon vollen Tisch, noch mehr zu bepacken. Langsam ging er auf den Stand zu. " Kann ich ihnen helfen?", fragte er freundlich.
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blackakira, 00:32h
Yvette
Zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Finn, trug Yvette die schweren bis zum Rand gefüllten Körbe zu dem Pferdewagen, der vor dem Backhaus wartete. Zu dritt ging die Arbeit schnell vond er Hand, auch wenn es nicht gerade wenig war. Nach nicht allzu langer Zeit war alles verladen und man konnte losfahren.
Finn bestand darauf, das Pferd lenken zu dürfen und seine Mutter gestattete es ihm, denn das Tier ließ sich einfach lenken und war wegen seines Alters sehr genügsam und ruhig.
Der Weg bis zum nächsten Dorf würde die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Auf dem Weg hinaus, rannten ein paar kleine Kinder, die auf einem Hof spielten dem Wagen hinterher, bis er zu schnell für sie wurde und sie einfach nur hinterherwinkten.
In Brighton angekommen, war es gar nicht so einfach die Kutsche durch die vielen Menschen zu steuern, die überall herumwuselten. Jeder wollte überall zuerst die besten Waren erreichen und erwerben. Yvettes Mutter übernahm die Zügel und sorgte dafür, dass niemand plötzlich unter den Wagen geriet. Die anderen hielten Ausschau nach dem Platz, den sie heute besetzen würden.
"Da hinten!", rief Finn plötzlich aufgeregt und Yvette schaute in die Richtung, in welche er zeigte. Ein kleines Holzhüttchen also. Dort würden sie nicht einmal annähernd ihre Waren unterbringen können, aber wenigstens war war direkt daneben eine kleine Wiese, wo das Pferd würde grasen können.
Ason
hatte das Dorf jetzt fast erreicht. Den letzten Teil des Weges hatte er in schnellem Galopp zurückgelegt und das Pferd atmete schnell unter ihm. Er gab ihm ein wenig Zügel zum verschnaufen und ließ es im Schritt durch die kleinen Hütten marschieren. Es waren höchstens sechs Stück, eine Wirtschaft, der Rest Wohnhäuser. Die Mitte des Dorfes zierte ein kleiner Brunnen, um den ein paar Frauen versammelt waren und sich unterhielten. Ason grüßte sie leicht, als er sie passierte und hielt vor der Wirtschaft.
Zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Finn, trug Yvette die schweren bis zum Rand gefüllten Körbe zu dem Pferdewagen, der vor dem Backhaus wartete. Zu dritt ging die Arbeit schnell vond er Hand, auch wenn es nicht gerade wenig war. Nach nicht allzu langer Zeit war alles verladen und man konnte losfahren.
Finn bestand darauf, das Pferd lenken zu dürfen und seine Mutter gestattete es ihm, denn das Tier ließ sich einfach lenken und war wegen seines Alters sehr genügsam und ruhig.
Der Weg bis zum nächsten Dorf würde die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Auf dem Weg hinaus, rannten ein paar kleine Kinder, die auf einem Hof spielten dem Wagen hinterher, bis er zu schnell für sie wurde und sie einfach nur hinterherwinkten.
In Brighton angekommen, war es gar nicht so einfach die Kutsche durch die vielen Menschen zu steuern, die überall herumwuselten. Jeder wollte überall zuerst die besten Waren erreichen und erwerben. Yvettes Mutter übernahm die Zügel und sorgte dafür, dass niemand plötzlich unter den Wagen geriet. Die anderen hielten Ausschau nach dem Platz, den sie heute besetzen würden.
"Da hinten!", rief Finn plötzlich aufgeregt und Yvette schaute in die Richtung, in welche er zeigte. Ein kleines Holzhüttchen also. Dort würden sie nicht einmal annähernd ihre Waren unterbringen können, aber wenigstens war war direkt daneben eine kleine Wiese, wo das Pferd würde grasen können.
Ason
hatte das Dorf jetzt fast erreicht. Den letzten Teil des Weges hatte er in schnellem Galopp zurückgelegt und das Pferd atmete schnell unter ihm. Er gab ihm ein wenig Zügel zum verschnaufen und ließ es im Schritt durch die kleinen Hütten marschieren. Es waren höchstens sechs Stück, eine Wirtschaft, der Rest Wohnhäuser. Die Mitte des Dorfes zierte ein kleiner Brunnen, um den ein paar Frauen versammelt waren und sich unterhielten. Ason grüßte sie leicht, als er sie passierte und hielt vor der Wirtschaft.
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